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            <title>Kreismitgliederversammlung am 14.10.2026: Alles</title>
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                <title>Kreismitgliederversammlung am 14.10.2026: Alles</title>
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            </image><item>
                        <title>Ä3 zu A2: Brandenburg darf nicht zur CO₂- Müllhalde Deutschlands werden – CCS strikt auf unvermeidbare Restemissionen begrenzen und fossile Sackgassen stoppen</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Brandenburg-darf-nicht-zur-CO2-Mullhalde-Deutschlands-werden-CCS-st-18180/109350</link>
                        <author>Claudia Laue (KV Oder- Spree)</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Brandenburg-darf-nicht-zur-CO2-Mullhalde-Deutschlands-werden-CCS-st-18180/109350</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_63317_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 11 bis 14:</h4><div><ol><li><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">CCS darf ausschließlich für technisch unvermeidbare Restemissionen (z. B. Zementindustrie) zugelassen werden und sollte nur offshore erfolgen. Die Nutzung für Kohle- und Gaskraftwerke muss ausgeschlossen werden, um fossile Geschäftsmodelle nicht künstlich zu verlängern.</del></li></ol><ol><li><ol><li><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Priorität hat die stoffliche Nutzung von CO₂ (Carbon Capture and Utilization, CCU), um CO₂ als Rohstoff in einer Kreislaufwirtschaft zu etablieren und fossile Ressourcen zu ersetzen. CCS darf nur für unvermeidbare Prozessemissionen und unter Einhaltung aller Sicherheits- und Umweltvorgaben zugelassen werden. Die Kosten dafür trägt der Verursacher. Die Nutzung von CCS und/ oder CCU für fossile Energieträger muss strikt ausgeschlossen werden, da diese klimaschädlich sind und fossile Geschäftsmodelle künstlich verlängern.</ins></li></ol></li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es muss unbedingt eine Kostenverlagerung vom Emittenden auf die Allgemeinheit ausgeschlossen werden. Sowohl CCS als auch CCU müssen so unattraktiv sein, dass allein aus wirtschaftlichen Zwängen heraus Emissionen aus Prozessen minimiert werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 20:25:19 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A2: Brandenburg darf nicht zur CO₂- Müllhalde Deutschlands werden – CCS strikt auf unvermeidbare Restemissionen begrenzen und fossile Sackgassen stoppen</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Brandenburg-darf-nicht-zur-CO2-Mullhalde-Deutschlands-werden-CCS-st-18180/109349</link>
                        <author>Lucia Maack</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_63317_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 11 bis 14:</h4><div><ol class="deleted" start="3" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"><li value="3">CCS darf ausschließlich für technisch unvermeidbare Restemissionen (z. B. Zementindustrie) zugelassen werden und sollte nur offshore erfolgen. Die Nutzung für Kohle- und Gaskraftwerke muss ausgeschlossen werden, um fossile Geschäftsmodelle nicht künstlich zu verlängern.</li></ol><ol class="inserted" start="3" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li><ol><li>Priorität hat die stoffliche Nutzung von CO₂ (Carbon Capture and Utilization, CCU), um CO₂ als Rohstoff in einer Kreislaufwirtschaft zu etablieren und fossile Ressourcen zu ersetzen. Die Nutzung für fossile Energieträger muss strikt ausgeschlossen werden, da diese klimaschädlich sind und fossile Geschäftsmodelle künstlich verlängern.</li></ol></li></ol></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 20:20:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A1: Schutz statt Ausbau – Die Oder als europäisches Naturerbe bewahren</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/motion/106493/amendment/109348</link>
                        <author>Claudia Laue (KV oder- Spree)</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/motion/106493/amendment/109348</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_63317_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 5 bis 7:</h4><div><p>wasserbaulichen Ausbaus der Oder für die Güterschifffahrt ab. Wir fordern, dass die ökologischen Funktionen (u. a. Wasserrückhalt, <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Kohlenstoffspeicherung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Klimaresiliente Auenlandschaften</ins>, Biodiversität) konsequent über rein verkehrliche Interessen gestellt werden.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Kohlenstoffspeicherung wirkt hier irritierend - um so eine Irritation zu vermeiden schlage ich hier eine Änderung der Formulierung vor.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 19:57:38 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Guido </title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Guido-50004</link>
                        <author>guido Lambrecht</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Guido-50004</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>26</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Fürstenwalde </dd></dl><h2>Vorstellung/Motivation zur Kandidatur</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die meisten kennen mich denke schon. War bis dato auch immer regelmäßig bei den LDKs dabei so nun auch gerne weiter. Daher kandidiere ich wieder für das amt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 17:55:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A2: Brandenburg darf nicht zur CO₂- Müllhalde Deutschlands werden – CCS strikt auf unvermeidbare Restemissionen begrenzen und fossile Sackgassen stoppen</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Brandenburg-darf-nicht-zur-CO2-Mullhalde-Deutschlands-werden-CCS-st-18180/109341</link>
                        <author>Sebastian Koeppen</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Brandenburg-darf-nicht-zur-CO2-Mullhalde-Deutschlands-werden-CCS-st-18180/109341</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_63317_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 11 bis 14:</h4><div><ol><li><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">CCS darf ausschließlich für technisch unvermeidbare Restemissionen (z. B. Zementindustrie) zugelassen werden und sollte nur offshore erfolgen. Die Nutzung für Kohle- und Gaskraftwerke muss ausgeschlossen werden, um fossile Geschäftsmodelle nicht künstlich zu verlängern.</del></li></ol><ol><li><ol><li><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Priorität hat die stoffliche Nutzung von CO₂ (Carbon Capture and Utilization, CCU), um CO₂ als Rohstoff in einer Kreislaufwirtschaft zu etablieren und fossile Ressourcen zu ersetzen. CCS darf nur unvermeidbare Prozessemissionen und unter Einhaltung aller Sicherheits- und Umweltvorgaben zugelassen werden. Die Nutzung für fossile Energieträger muss strikt ausgeschlossen werden, da diese klimaschädlich sind und fossile Geschäftsmodelle künstlich verlängern.</ins></li></ol></li></ol></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Leichte Anpassung und aufnahme von CCU, so u.a. mit Mike Kess besprochen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 17:52:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Anträge Michael Kellner zum Ende der TO einstellen</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Antrage-Michael-Kellner-zum-Ende-der-TO-einstellen-51269</link>
                        <author>Claudia Laue</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Antrage-Michael-Kellner-zum-Ende-der-TO-einstellen-51269</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit beantrage ich das Verscheiben von Top 6 (?, jedenfalls die Anträge CCS und Oderausbau) auf das Ende der TO, da ich mich erst später dazuschalten kann und hier eine Diskussion möglihc und nötig ist.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>s.o.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 17:08:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Erdmute Scheufele</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Erdmute-Scheufele-13383</link>
                        <author>Erdmute</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Erdmute-Scheufele-13383</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>42</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Schönebeck/Elbe</dd></dl><h2>Vorstellung/Motivation zur Kandidatur</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist mir wichtig, die Perspektive aus Oder-Spree in den LDR einzubringen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 16:19:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Erdmute Scheufele</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Erdmute-Scheufele-8391</link>
                        <author>Erdmute</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Erdmute-Scheufele-8391</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>42</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Schönebeck/Elbe</dd></dl><h2>Vorstellung/Motivation zur Kandidatur</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf den Parteitagen kreieren wir Brandenburger Bündnisgrüne unsere gemeinsame Parteiidentität. Davon will ich gern ein aktiver Teil aus der Perspektive Oder-Spree sein!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 16:08:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Erdmute Scheufele</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Erdmute-Scheufele-64744</link>
                        <author>Erdmute</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Erdmute-Scheufele-64744</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Alter:</dt><dd>42</dd><dt>Geburtsort:</dt><dd>Schönebeck/Elbe</dd></dl><h2>Vorstellung/Motivation zur Kandidatur</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist mir ein wichtiges Anliegen, unseren KV auf Bundesebene zu vertreten und auch Themen an uns Basismitglieder rückzukoppeln. Als aktives BAG-Mitglied (BAG Religionen) freue ich mich zusätzlich über Stimmrecht auf den Parteitagen zu Anträgen, die wir selbst einbringen (z.B. gegen sexuellen Missbrauch)</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 16:05:10 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Brandenburg darf nicht zur CO₂- Müllhalde Deutschlands werden – CCS strikt auf unvermeidbare Restemissionen begrenzen und fossile Sackgassen stoppen</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/Brandenburg-darf-nicht-zur-CO2-Mullhalde-Deutschlands-werden-CCS-st-18180</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 13.10.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Oder-Spree möge folgenden Antrag zur Landesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einreichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenkonferenz möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Wir lehnen den Antrag der SPD- und CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag (Drucksache 8/3493) zur Ermöglichung der CO₂-Speicherung in Brandenburg entschieden ab und verurteilen den Wortbruch der Landesregierung.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Wir fordern die Landesregierung auf, das Gesetzesvorhaben zur Schaffung von CO₂-Endlagern in Brandenburg umgehend zurückzuziehen und stattdessen eine Industriestrategie vorzulegen, die konsequent auf erneuerbare Energien, grünen Wasserstoff und echte Kreislaufwirtschaft setzt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>CCS darf ausschließlich für technisch unvermeidbare Restemissionen (z. B. Zementindustrie) zugelassen werden und sollte nur offshore erfolgen. Die Nutzung für Kohle- und Gaskraftwerke muss ausgeschlossen werden, um fossile Geschäftsmodelle nicht künstlich zu verlängern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Der Schutz von Grundwasser und Trinkwasserreservoiren hat oberste Priorität. CCS-Anlagen und -Transporte in Naturschutzgebieten müssen konsequent ausgeschlossen werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Wir fordern ein echtes Beteiligungsverfahren, das den Menschen vor Ort ein verbindliches Mitbestimmungsrecht einräumt – inklusive der Option, geplante Vorhaben abzulehnen.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Regierungskoalition aus SPD und CDU will mit einem Landesgesetz bis zum zweiten Quartal 2027 die Voraussetzungen für CO₂-Endlager unter Brandenburg schaffen. Noch im Juni 2025 erklärte der damalige Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD): „Eine CO₂-Speicherung in Brandenburg strebt die Landesregierung nicht an&quot;. Der jetzt vorliegende Antrag der Koalitionsfraktionen öffnet die Tür für die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid und macht Brandenburg potenziell zum Auffangbecken für Emissionen aus ganz Deutschland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>CCS (Carbon Capture and Storage) kann dort eine Rolle spielen, wo Emissionen technisch unvermeidbar sind – etwa in der Zementindustrie. Doch der Antrag von SPD und CDU begrenzt die Anwendung kaum und erfasst ausdrücklich auch die Kohleindustrie sowie Gaskraftwerke. Das ist klimapolitisch und wirtschaftlich der falsche Weg: Statt fossile Strukturen zu überwinden, werden sie durch staatlich finanzierte CO₂-Infrastruktur künstlich am Leben gehalten. Speicherkapazitäten, die für tatsächlich unvermeidbare Restemissionen benötigt werden, stehen dann nicht mehr zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders alarmierend sind die Risiken für die Menschen vor Ort: Die Verpressung von CO₂ bedrohen Grundwasser und Trinkwasserreservoire. Zudem sieht das Bundesrecht einen diskriminierungsfreien Zugang zu CO₂-Speichern vor – Unternehmen aus anderen Bundesländern könnten ihre Emissionen nach Brandenburg bringen, während die Risiken, die dauerhafte Überwachung und die Kosten vor Ort verbleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die angekündigten „Dialogformate&quot; sind unglaubwürdig, solange die politische Richtung bereits feststeht. Echte Beteiligung muss die Möglichkeit einschließen, das Vorhaben abzulehnen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 15:29:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Schutz statt Ausbau – Die Oder als europäisches Naturerbe bewahren</title>
                        <link>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/motion/106493</link>
                        <author>Kreisvorstand (dort beschlossen am: 13.10.2026)</author>
                        <guid>https://kmv-los.antragsgruen.de/oktober26/motion/106493</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Oder-Spree möge folgenden Antrag zur Landesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einreichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong>Klares Nein zum Ausbau</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir lehnen aus ökologischen und ökonomischen Gründen jede Form des wasserbaulichen Ausbaus der Oder für die Güterschifffahrt ab. Wir fordern, dass die ökologischen Funktionen (u. a. Wasserrückhalt, Kohlenstoffspeicherung, Biodiversität) konsequent über rein verkehrliche Interessen gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong>Aktualisierung des Wasserstraßenabkommens</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Bundesregierung auf, das deutsch-polnische Wasserstraßenabkommen von 2015 gemeinsam mit Polen umgehend zu überarbeiten, um die Auswirkungen des Klimawandels und die Notwendigkeit naturnaher Hochwasserschutzmaßnahmen rechtlich zu verankern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong>Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße</strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir lehnen den Ausbau der Oder zur Güterschifffahrt ab und setzen stattdessen auf die Ertüchtigung der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße. Diese ist als Teil der Oder-Havel-Wasserstraße ohnehin bereits im Bundesverkehrswegeplan mit vordringlichem Bedarf gelistet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong>Priorisierung von ganzjährigem Hochwasserschutz und Ökologie bei der Stromregelung </strong><br>
Wir fordern die Landesregierung auf, die Strategische Umweltprüfung (SUP) zur Stromregelungskonzeption zu nutzen, um die Bundesregierung auf die Unvereinbarkeit mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie, der EU-Wiederherstellungsverordnung, der FFH-Richtlinie und dem Nationalparkgesetz Unteres Odertal hinzuweisen. Die Stromregelungskonzeption darf angesichts der Klimaerhitzung nicht nur Eishochwasser in den Blick nehmen, sondern muss zwingend auch Hochwasser im restlichen Jahresverlauf durchgängig berücksichtigen, denn durch den Ausbau würde der Wasserstand steigen. Stattdessen müssen die völlig unrealistischen Tiefenziele des Aufbaus aufgehoben werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong>Verankerung als Naturerbe</strong><br>
Wir fordern die Landesregierung auf, gemeinsam mit den polnischen Wojewodschaften Lubuskie (Lebus) und Zachodniopomorskie (Westpommern) den Natur- und Lebensraum von der Oder über das Stettiner Haff bis zur Ostseeküste als gemeinsames deutsch-polnisches Naturerbe zu etablieren, um nachhaltigen Naturtourismus zu fördern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><strong>Senkung der Schadstoffbelastung</strong><br>
Wir fordern die Bundes- und Landesregierung auf, sich gemeinsam mit ihren polnischen Amtskolleg*innen für eine deutliche Senkung der Grenzwerte für Salz- und Nährstoffeinträge einzusetzen und die Kühlwassernutzung einzuschränken, um zukünftige Algenblüten zu verhindern.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><strong>Umsetzung der Handlungsempfehlungen des „Anlassbezogenen Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder vom August 2022“</strong><br>
Wir fordern die zuständigen Landes- und Bundesbehörden auf, die wissenschaftlichen Empfehlungen des „Anlassbezogenen Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder vom August 2022“ umgehend umzusetzen:
<ol><li>Rückbau von Uferbefestigungen und Wiederanschluss von Nebengewässern,</li><li>Ökologische Umgestaltung bestehender Buhnen (z. B. durch Kerbungen) zur Schaffung ufernaher Habitate,</li><li>ganzjährige Öffnung von Poldern im Nationalpark Unteres Odertal,</li><li>Rückverlegung von Deichen und Schaffung von überströmten Kiesbänken als Laichplätze für Flussfischarten.</li></ol></li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach einem erneuten Hitzesommer gilt es ehrlich Bilanz zu ziehen: Die Oder leidet unter extremem Niedrigwasser mit neuen Tiefstwerten, Güterschiffe sitzen über Monate hinweg auf Sandbänken fest. Die Goldalge ist weiterhin in der gesamten Oder präsent, Salzeinleitungen bleiben hoch und die Gefahr eines erneuten Fischsterbens ist nicht gebannt. Dies bestätigen lokale Fischsterben auf polnischer Seite in diesem Sommer. Zudem beobachten wir, wie selbst massiv wirtschaftlich genutzte Flüsse mit eigentlich viel größeren Kapazitäten für Güterschiffahrt monatelang als Transportweg faktisch ausfallen. Die Oder kann niemals ein zweiter Rhein werden – und selbst der liegt inzwischen trocken! Gleichzeitig ist die Oder einer der letzten großen, naturnahen Flüsse Mitteleuropas und ein unverzichtbarer Pfeiler für Biodiversität, Wasserrückhalt und Klimaschutz in Brandenburg. Der einzige Flussauennationalpark Deutschlands erstreckt sich hier von Hohensaaten bis Staffelde. Die Umweltkatastrophe von 2022 hat unmissverständlich gezeigt, wie fragil dieses Ökosystem ist und wie gefährlich weitere Eingriffe in die Flussdynamik sind. Stattdessen fordert der Bundesverkehrsminister sogar noch einen verstärkten Ausbau der Flüsse in Deutschland.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell steht die Oder unter doppeltem Druck: Während in Polen trotz rechtlicher Bedenken bereits Ausbaumaßnahmen erfolgt sind und ein weiterer Ausbau nicht vom Tisch ist, plant die deutsche Bundesregierung im Rahmen der Umsetzung der „Stromregelungskonzeption“ unter dem Deckmantel des Hochwasserschutzes (Eisbrechereinsatz) Maßnahmen, die primär der Schifffahrt dienen und ökologische Belange unterordnen. Ein wasserbaulicher Ausbau zur Güterschifffahrt ist im Kontext der Klimakrise und der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) nicht mehr vertretbar. Die ökologischen Funktionen – insbesondere der Wasserrückhalt zur Vermeidung von Dürren und Hochwassern sowie die Kohlenstoffspeicherung in den Auen – müssen Vorrang vor veralteten Verkehrskonzepten haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die Oder als resilienten Lebensraum und natürlichen Wasserspeicher zu erhalten, müssen wir die Logistik auf die Schiene verlagern, das überholte deutsch-polnische Wasserstraßenabkommen von 2015 aktualisieren und die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)<a href="#_ftn1">[1]</a> konsequent umsetzen. Ziel muss es sein, die Oder nicht als Wasserautobahn, sondern als grenzüberschreitendes Naturerbe zu begreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="#_ftnref1">[1]</a> Wolter, C., S. Jähnig und M. Pusch (Hrsg.) (2026): Anlassbezogenes Sonderuntersuchungsprogramm zur Umweltkatastrophe in der Oder vom August 2022. BfN-Schriften 777, Bundesamt für Naturschutz, Bonn.<br><a href="https://www.bfn.de/publikationen/bfn-schriften/bfn-schriften-777-anlassbezogenes-sonderuntersuchungsprogramm-zur">https://www.bfn.de/publikationen/bfn-schriften/bfn-schriften-777-anlassbezogenes-sonderuntersuchungsprogramm-zur</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 14 Oct 2026 15:27:48 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>